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Benoite Groult: „Meine Befreiung – Autobiografie“

Benoite Groult ist die Frau mit dem Salz auf der Haut. „Salz auf unserer Haut“, ihr bekannter Roman einer lebenslangen erotischen Beziehung zwischen einem einfachen, bretonischen Fischer und einer verheirateten Pariser Intellektuellen aus besseren Kreisen, hat sie über Nacht zu einer weltweit bekannten Schriftstellerin gemacht. Das war 1988, und auch davor und danach hat Benoite […]

Sebastian Barry: „Ein verborgenes Leben“

Die Geschichte der Roseanne McNulty ist die Geschichte der „verlorenen Frauen“ Irlands. Im erzkatholischen Milieu des frühen 20. Jahrhunderts war die Scheidung einer Ehe unmöglich. Also entledigte „mann“ sich seiner Frau, indem man sie in eine psychiatrische Klinik einweisen ließ. Diese Praxis erfolgte oft mit Unterstützung der Ärzte oder der katholischen Geistlichkeit. War eine Frau […]

Renate Hoffmann: „Luise – Königin der Preußen“

Königin Luise von Preußen, die Ehefrau von Friedrich III. wird oft auch mit dem Titel „die bürgerliche Königin“ bezeichnet. Obwohl sie aus dem Spross der Zweckverwandtschaften des Adels am Ende des 18. Jahrhunderts hervor ging – ihr Vater war der Herzog Karl zu Mecklenburg und ihre Mutter Friederike Caroline Luise von Hessen-Darmstadt -, wurde sie […]

Günter Grass (Hg.): „Das Alfred Döblin Lesebuch“

Verschmitzt lächelt Alfred Döblin auf dem Cover dieses schönen Sammelbandes in sich hinein. Die runde Nickelbrille auf der langen Nase, sieht er aus wie Klaus Staeck, der jetzige Präsident der Berliner Akademie der Künste. Alfred Döblin ist den meisten Lesern bekannt als Autor des Welterfolges „Berlin Alexanderplatz“, aber dann hört die Kenntnis auch schon auf. […]

Carolina De Robertis: „Die unsichtbaren Stimmen“

„Die unsichtbaren Stimmen“ ist der erste Roman von Carolina De Robertis. Sie erzählt darin die Geschichte einer Familie über drei Generationen. Beginnend im Städtchen Tacuarembó im ländlichen Uruguay, spannt sie den Bogen von der Zeit um 1900 bis heute. Alles beginnt mit einem Wunder: Aus einem Baum, aus schwindelnder Höhe, fällt ein kleines Mädchen. Man […]

Darina Al-Joundi: „Der Tag, an dem Nina Simone aufhörte zu singen“

Beirut im Bürgerkrieg. Darina und ihre Schwestern sind die Töchter eines syrischen Flüchtlings und einer libanesischen Mutter. Die Familie gehört der Schicht der linken Intellektuellen an, und Darina und ihre Schwestern werden vom Vater als „freie Mädchen“ erzogen. „Es ist verboten zu verbieten“, ist einer seiner Grundsätze. Seine Töchter sollen sich nicht vom Wertesystem der […]

Walter Kempowski: „Langmut“

Walter Kempowski ist einer der wichtigsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Zu seinen Hauptwerken gehören seine neunteilige „Deutschen Chronik“, deren teilweise Verfilmung („Tadellöser & Wolff“) ein sehr großer Erfolg wurde, sowie vor allem sein umfangreiches, kollektives Tagebuch „Echolot“ und andere zeitkritische Materialsammelungen. Zwischen 1948 und 1956 saß Kempowski wegen Spionagevorwurfs in Haft. Acht Jahre verbrachte er […]

Blixa Bargeld: „Europa kreuzweise – eine Litanei“

Christian Emmerich ist wie ich Berliner und mit Jahrgang 1959 nahezu im gleichen Alter. In den späten 1970er Jahren wurde aus ihm (nach wundersamer Verwandlung und in Anlehnung an die Dadaisten, die damals in West-Berlin sehr en Vogue waren) “Blixa Bargeld” und Frontmann der “Einstürzenden Neubauten”. Mit seinen “Neubauten” produzierte er jenen organisiert-chaotischen Lärm, den […]

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