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Raymond Carver: „Beginners – Uncut – Die Originalfassung“

Als Carvers Erzählband „Beginners“ in den frühen 1980er Jahren unter dem Titel „Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden“ auf Deutsch erschien, war schnell klar, dass die amerikanische Short Story alles Anderes als tot war. Im Gegenteil: Carvers lakonischer und knapper Stil wurde zu seinem Markenzeichen und machte ihn quasi über Nacht zum amerikanischen [...]

Arnon Grünberg: „Mit Haut und Haaren“

Roland Oberstein ist Wissenschaftler. Die Forschung steht bei ihm an erster Stelle. Als Wirtschafts-wissenschaftler interessiert er sich für die „Geschichte der Blasenbildung“, an der er seit langem schreibt. Daneben findet er durchaus auch die Untersuchung des Völkermords unter wirtschaftwissenschaftlichen Aspekten interessant. Seine Familie hat er der Wissenschaft geopfert. „Was ist schon ein Privatleben, wenn man [...]

Andrej Kurkow: „Der Gärtner von Otschakow“

Igor lebt mit seinem Mutter in einem kleinen Vorort von Kiew. Das beschauliche Leben auf dem Lande ist ohne große Ereignisse. Igor ist 30, arbeitslos und eigentlich auch nicht wirklich arbeitswillig. Als Kind hat er einmal durch die Unachtsamkeit eines Verwandten ein Kettenkarussell an den Kopf bekommen und leidet seitdem immer mal wieder unter starken [...]

Werner Bartens: “Betrügen lernen”

Man kennt Werner Bartens als erfolgreichen Autor von medizinischen Sachbüchern. Seine Bücher gegen den Fitness- und Vorsorge-Wahn, über Gentechnik, Medizin-Irrtümer und Glücks-Medizin sind Bestseller. Hauptberuflich arbeitet der mit vielen Preisen ausgezeichnete Wissenschaftsjournalist als Leitender Redakteur des Ressorts Wissenschaft bei der Süddeutschen Zeitung. Jetzt also ein Roman. Das ist nicht ganz so überraschend wie es zunächst [...]

Veronika Peters: „Das Meer in Gold und Grau“

Eine junge Frau findet sich selbst, findet ihre Ruhe und ihren Mittelpunkt wieder. Eine junge Frau, die sich in ein kleines Hotel an der verschlafenen Ostseeküste zurück zieht. Hier erzählt die Autorin von Ruth, ihrer alten Tante, die Spuren im Leben hinterlassen hat. Sie gab der Ich-Erzählerin einen Ort, an dem sie anderen Menschen begegnete. [...]

Florian Meimberg: „Auf die Länge kommt es an. – Tiny Tales. Sehr kurze Geschichten“

Die Idee ist nicht neu. Kürzestgeschichten sind eigentlich eine Prosaform der deutschen Gegenwartsliteratur und waren in den 1950er und 1960er Jahren Mode. Wahrscheinlich gab es auch schon früher Kürzestgeschichten, nur nannte sie damals niemand so. Im Grunde erzählt auch jedes gute Gedicht eine Geschichte, vielleicht sogar besser als mancher lange Roman, und die visuelle Kraft [...]

Christoph Poschenrieder: „Der Spiegelkasten“

„Was weißt Du über den Spiegelkasten?“ – „Arras.“ – „Das genügt nicht.“ „Was weißt Du denn?“ – „Schön, dann gebe ich Dir dieses: Karamchand – was kannst Du damit anfangen?“ Dieser seltsam anmutende Dialog findet zwischen dem Ich-Erzähler und einem gewissen „WarGirl18“ in einem Internetforum statt, das sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. In seinem [...]

Volker Braun: „Die hellen Haufen“

Dieser Aufstand hat nicht stattgefunden. In einer kargen Sprache beschreibt der Erzähler ein Aufbegehren gegen die Umwälzungen der Nachwendezeit auf dem Boden der ehemaligen DDR. Die großen Bergbau-Kombinate, darunter auch die von Bitterrode und Mansfeld, werden von der mächtigen Kali und Salz AG aus dem Westen bedroht Treuhand abgewickelt. Die Menschen kommen mit dem Kapitalismus [...]

Doris Dörrie: „Alles inklusive“

Wenn man die Tochter einer Hippie-Mutter ist, kann es schon mal passieren, dass man „Apple“ heißt. Doch damit nicht genug, alle Versuche Apples, der chaotischen Kindheit und Jugend zu entfliehen und es im eigenen Leben geordneter und ruhiger zugehen zu lassen, scheitern, weil Apples Liebesleben von einem Desaster ins nächste schlittert. Nie mehr soll es [...]

Wells Tower: „Alles zerstört, alles verbrannt“

Man erweist einem Autor einen Bärendienst, wenn man in den Klappentext schreibt: „Dieser Autor schreibt so wie xy“. Damit legt man sowohl den Autor als auch die Lektüre von vornherein auf einen Rezeptionsausschnitt fest, den der Autor selbst vielleicht niemals beabsichtigt hat. Wenn er so schreibt wie xy, dann kopiert er lediglich dessen Stil. Ein [...]

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