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Robert Walser: „Der Spaziergang“

Robert Walsers Spaziergang ist eine seltsame und verstörende Erzählung. Was beschrieben wird, ist kein Spaziergang, sondern eine Aufeinanderfolge von Begegnungen, imaginierten wie scheinbar realen. Verstörend ist an diesem Text zunächst seine Entstehungszeit. 1913 war Robert Walser nach einigen Jahren in Berlin wieder in seine Geburtsstadt Biel in der Schweiz zurückgekehrt. Nachdem 1914 der Erste Weltkrieg […]

Bernhard Schlink: „Olga“

Olga Rinke wird in der Kaiserzeit geboren, wächst im Breslau des späten 19. Jahrhunderts in einem armen Umfeld auf, verliert schon in jungen Jahren beide Eltern, die an Fleckfieber erkranken, und wird von der Großmutter in einem Dorf in Pommern aufgezogen; die Großmutter findet, dass Olga einen slawischen Einschlag habe, und sie liebt das Mädchen […]

Christoph Poschenrieder: „Der Spiegelkasten“

„Was weißt Du über den Spiegelkasten?“ – „Arras.“ – „Das genügt nicht.“ „Was weißt Du denn?“ – „Schön, dann gebe ich Dir dieses: Karamchand – was kannst Du damit anfangen?“ Dieser seltsam anmutende Dialog findet zwischen dem Ich-Erzähler und einem gewissen „WarGirl18“ in einem Internetforum statt, das sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. In seinem […]

Georg Trakl: „In den Nachmittag geflüstert – Gedichte 1909-1914“

Georg Trakl, der 1887 in Salzburg geborene expressionistische Dichter, galt seinen Zeitgenossen schon früh als „poète maudit“ (Dichter des Bösen), und in der Tat orientierte er sich an seinen französischen Vorbildern Baudelaire und später Rimbaud und Verlaine. Nachdem der junge Trakl die Schule abbrechen musste, gab er sich seinem Bohème-Leben ganz hin, besuchte oft Bordelle […]




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