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Mehr lesen. Mehr erleben.

Effi Biedrzynski (Hg.): „Das große deutsche Novellenbuch“

Wunderbar! Wir haben den Fernseher verkauft, gehen nicht mehr ans Telefon, sondern versammeln uns fortan allabendlich im Wohnzimmer, setzen uns im Kreis in die Nähe des knisternden Kamins, und Opa, gemütlich in seinem Lehnstuhl sitzend, greift zu dem dicken Buch, schaut ins Inhaltsverzeichnis, zögert nur einen kleinen Augenblick und schlägt dann eine Seite auf und […]

Joseph von Eichendorff: „Aus dem Leben eines Taugenichts — Bilder von Hans Traxler“

Es ist schön, nach einer gewissen Zeit auf einen alten Bekannten zu treffen. Wie Goethe in seinem Faust schon bemerkte: „Von Zeit zu Zeit seh‘ ich den Alten gern, Und hüte mich, mit ihm zu brechen.“ Eichendorffs Taugenichts ist solch ein guter alter Bekannter. Wir alle haben den Text, meist in der preisgünstigen kleinen Reclam-Ausgabe, […]

Marcel Reich-Ranicki (Hg.): „Die besten deutschen Gedichte“

Wir leben in einer hektischen und ruhelosen Zeit. Wer dennoch nicht auf den Genuss von Literatur verzichten möchte, muss sich etwas einfallen lassen. Statt sich wie früher oft über Tage und Wochen in einen dicken Roman vertiefen zu können, ist man heute gezwungen, sich mit kürzeren literarischen Formen wie Erzählungen oder Kurzgeschichten zu begnügen. Und […]

Erich Kästner: „De Aemilio et Investigatoribus“

Ein neu entdeckter Roman von Erich Kästner? Mitnichten. Es handelt sich um eine lateinische Version des Klassiker „Emil und die Detektive“ aus den 1930er Jahren. Übersetzt von Ulrich Krauße, dem Verleger des kleinen, aber feinen Verlags MundusLatinus aus Mettingen und mit den Original-Illustrationen von Walter Trier. „De Aemilio et Investigatoribus“ ist eine hübsche Idee, eine […]

Heinrich von Kleist – 200. Todestag am 21. November 2011

Am 21. November 1811 erschoss Heinrich von Kleist zunächst seine Geliebte, die an Krebs leidende Henriette Vogel, und danach sich selbst. Er starb als ein Mensch, der an seinen Leidenschaften zerbrach, und als ein erfolgloser Schriftsteller, dessen Werk seinerzeit nur wenig Beachtung erfuhr. Heute kennen wir natürlich „Die Marquise von O“, den „Zerbrochenen Krug“, das […]

William Shakespeare: „Die Komödien“

Wenn schon Shakespeare in deutscher Sprache, dann doch bitte in der wundervollen Übersetzung von Schlegel und Tieck! August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck sind beide sind untrennbar mit der Deutschen Romantik verbunden und sind die Mitbegründer dieser Kunstbewegung, deren zentraler Kern das romantische Gefühl war. Dementsprechend waren die behandelten Stoffe einer längst vergangenen Zeit […]

Mark Twain: „Meistererzählungen“

Am 21. April 2010 war der 100. Todestag von Mark Twain. Der amerikanische Schriftsteller, der eigentlich mit bürgerlichen Namen Samuel Langhorne Clemens hieß, gab sich dieses Pseudonym bereits in frühen Jahren. Der „mark twain“ war ein Begriff aus der Seemannssprache und stand für „zwei Faden Seetiefe“, also etwa drei Meter fünfundsiebzig. Es klang gut, war […]

Anton Tschechow: „Erzählungen und Dramen in fünf Bänden“

Tschechow kann man immer lesen. Je mehr man von ihm liest, desto hungriger wird man nach neuem zusätzlichen Lesestoff. Das ist nicht bei allen russischen Klassikern so, bei Tschechow schon. Im dtv-Taschenbuchverlag sind jetzt die Erzählungen und Dramen Tschechows in fünf Bänden erschienen: 15,5 cm Buchregal mit fast 2700 Seiten Umfang. Ein schönes Stückchen Weltliteratur […]

Anton Tschechow: „Die Möwe“

Um es gleich klar zu stellen: In diesem Buch steckt nicht nur „Die Möwe“ als eines der schönsten Stücke von Anton Tschechow. Der Leser erhält gleich noch die neu übersetzten Stücke „Onkel Wanja“, „Der Kirschgarten“ und „Drei Schwestern“. Der Aufbau-Verlag hat in diesem Herbst gleich zwei neue Bände mit einer individuellen Tschechow-Auswahl herausgebracht: „Die schönsten […]

Georg Trakl: „In den Nachmittag geflüstert – Gedichte 1909-1914“

Georg Trakl, der 1887 in Salzburg geborene expressionistische Dichter, galt seinen Zeitgenossen schon früh als „poète maudit“ (Dichter des Bösen), und in der Tat orientierte er sich an seinen französischen Vorbildern Baudelaire und später Rimbaud und Verlaine. Nachdem der junge Trakl die Schule abbrechen musste, gab er sich seinem Bohème-Leben ganz hin, besuchte oft Bordelle […]

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