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Anton Tschechow: „Die Möwe“

Um es gleich klar zu stellen: In diesem Buch steckt nicht nur „Die Möwe“ als eines der schönsten Stücke von Anton Tschechow. Der Leser erhält gleich noch die neu übersetzten Stücke „Onkel Wanja“, „Der Kirschgarten“ und „Drei Schwestern“. Der Aufbau-Verlag hat in diesem Herbst gleich zwei neue Bände mit einer individuellen Tschechow-Auswahl herausgebracht: „Die schönsten […]

Georg Trakl: „In den Nachmittag geflüstert – Gedichte 1909-1914“

Georg Trakl, der 1887 in Salzburg geborene expressionistische Dichter, galt seinen Zeitgenossen schon früh als „poète maudit“ (Dichter des Bösen), und in der Tat orientierte er sich an seinen französischen Vorbildern Baudelaire und später Rimbaud und Verlaine. Nachdem der junge Trakl die Schule abbrechen musste, gab er sich seinem Bohème-Leben ganz hin, besuchte oft Bordelle […]

Anton Tschechow: „Liebesgeschichten“

Liebesgeschichten. In der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts stets überschattet von leiser Melancholie und geprägt von einem Pflichtgefühl gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und Gepflogenheiten und der Wahrung des Anstands im öffentlichen Raum. Zumeist auch unerfüllte Liebe, viel Sehnsucht, auch unausgelebte Liebe, unmögliche Liebe. Geschichten also, die in ihrer zarten Melancholie gleichwohl traurig machen als auch […]

Savinien Cyrano de Bergerac: „Reise zum Mond und zur Sonne“

Wer bei Cyrano de Bergerac nur an die lange Nase denkt und vor seinem geistigen Auge Gérard Depardieu in dem schönen Mantel- und Degenfilm („Cyrano von Bergerac“) aus dem Jahr 1990 sieht, liegt nicht ganz falsch. Aber Savinien Cyrano de Bergerac lediglich als einen gekonnt mit dem Degen fuchtelnden Frauenheld zu sehen, wird seinem Leben […]

Günter Grass (Hg.): „Das Alfred Döblin Lesebuch“

Verschmitzt lächelt Alfred Döblin auf dem Cover dieses schönen Sammelbandes in sich hinein. Die runde Nickelbrille auf der langen Nase, sieht er aus wie Klaus Staeck, der jetzige Präsident der Berliner Akademie der Künste. Alfred Döblin ist den meisten Lesern bekannt als Autor des Welterfolges „Berlin Alexanderplatz“, aber dann hört die Kenntnis auch schon auf. […]

Christiane Freudenstein (Hg.): „Deutsche Balladen“

In der Edition „Fischer Klassik“ ist kürzlich die Neuausgabe einer Sammlung deutscher Balladen erschienen. Die Ballade ist eine literarische Kunstform, die in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts von vielen Dichtern bis zur heutigen Zeit als Werkform gewählt wurde, um in einem mehrstrophigen Gedicht eine Geschichte pointiert zu erzählen. Oft werden märchenhafte Geschichten erzählt […]

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