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Mehr lesen. Mehr erleben.

Sarah Kuttner: „Kurt“

In der Beschreibung verspricht dieser Roman auf unaufgeregte Weise mit Humor die Verarbeitung von Trauer. Das machte neugierig, obwohl es auch aus persönlichem aktuellem Anlass piekte. Es gibt nicht auf alles Antworten, und wie kann man jemanden nach einem schrecklichen Verlust beistehen. Und es stimmt! Das schafft der Roman und einiges mehr. Lena ist die […]

Jewgeni Wodolaskin: „Luftgänger“

Die Ausgangssituation kennt man so oder ähnlich aus unzähligen Romanen und Filmen: Ein Mann wacht in einem Krankenhaus-Bett auf und hat sein Gedächtnis verloren, kann sich an nichts erinnern: nicht an seinen Unfall, nicht an seinen Namen, seine Freunde, sein Leben. Die Vergangenheit ist wie ausgelöscht. Was aus einer gewissen Perspektive für manchen verlockend klingen […]

Frances Maynard: „Wie Ellie Carr zu leben lernt“

Elvira Carr, genannt Ellie, lebt schon lange, seit siebenundzwanzig Jahren. Und ganz gut. Sie weiß es nur noch nicht. Und es sind die Regeln der Gesellschaft, die es zu verstehen und erlernen gilt. Sie ist ein wandelndes Lexikon in Sachen Kekse. Unglaublich, was man darüber wissen kann, wenn man will. Auch über ihre Lieblingsserien weiß […]

Irène Kuhn: „Découvrir la France — Frankreich entdecken“

In diesem Jahr war Frankreich das Gastland der Frankfurter Buchmesse. Pünktlich zu diesem Anlass kam ein kleines Büchlein bei DTV heraus, dass zweisprachig dazu einlädt, Frankreich zu entdecken. Irène Kuhn erzählt in ihm die kleine Geschichte von Katia und Pierre. Katia kommt das erste Mal nach Frankreich, um das Land, die Franzosen und ihre Gepflogenheiten […]

Anne Østby: „Zartbitter ist das Glück“

So etwas Aufregendes, Überraschendes und letztendlich auch Schönes wie einen Brief von einer alten Freundin sollte jeder bekommen: Eine Freundin schreibt ihren vier ehemaligen besten Freundinnen aus der Jugend überraschend eine Einladung — in einer liebevollen und wissenden Art, wie der Leser später feststellt. Sie sind alle über 50 und haben, jede auf ihre Weise, […]

Kathrin Weßling: „Drüberleben – Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein“

Kathrin Weßling hat ein Buch über ihre jahrelangen Depressionen und ihre klinische Therapie geschrieben. Wenn man das liest, möchte man als Rezensent am liebsten weglaufen. So etwas kann ja fürchterlich peinlich sein – larmoyant, weinerlich und selbst bezogen, bestenfalls anklagend oder nichts sagend. Kurz, man kann solch einen Text ganz schnell an die Wand fahren. […]

Veronika Peters: „Das Meer in Gold und Grau“

Eine junge Frau findet sich selbst, findet ihre Ruhe und ihren Mittelpunkt wieder. Eine junge Frau, die sich in ein kleines Hotel an der verschlafenen Ostseeküste zurück zieht. Hier erzählt die Autorin von Ruth, ihrer alten Tante, die Spuren im Leben hinterlassen hat. Sie gab der Ich-Erzählerin einen Ort, an dem sie anderen Menschen begegnete. […]

David Abbott: „Die späte Ernte des Henry Cage“

Der Roman von David Abbott beginnt mit einem Schicksalsschlag. Hal, das achtjährige Enkelkind von Henry Cage, wird mit seinem Auto zu Tode geschleift, als ein junger Drogenabhängiger den Land Rover klaut. Hals Fuß hat sich in der Gurtschlaufe verfangen, die in der Hintertür eingeklemmt ist; erst nach mehreren Kilometern wurde der Wagen gestoppt. Vier Jahre […]

Frédérique Deghelt: „Frühstück mit Proust“

Ein Schwächeanfall ist der Auslöser für diese zauberhafte Geschichte. Die Großmutter Mamoune lebt in einem kleinen Häuschen in der Haute-Savoie. Weil die anderen Geschwister in dem Krankhausaufenthalt nur eine günstige Gelegenheit wittern, um die Achtzigjährige in ein Altersheim abzuschieben, und der Sohn auf einer Insel in Polynesien lebt, drängt er seine Tochter Jade dazu, Mamoune […]

Jenny Erpenbeck: „Dinge, die verschwinden“

In wenigen Jahren wird man sich kaum noch an sie erinnern: Magnetbänder, Videorecorder, Tropfenfänger an Porzellankannen, … Die Berliner Autorin Jenny Erpenbeck lädt den Leser auf eine stille Reise zu verschwindenden Dingen ein. In ihrem Buch finden wir jedoch eben keine Auflistung der uns (noch) umgebenden Dinge, die bald verschwinden werden. Insofern führt der Buchtitel […]

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