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Lukas Linder: „Der Letzte meiner Art“

Der Schweizer Dramatiker Lukas Linder hat für seine Arbeiten bereits mehrere Preise erhalten, unter anderem den begehrten Kleist-Preis. Lukas Linder ist ein Theatermann. Nun hat er sein Debüt als Romancier vorgelegt. Man merkt dem Debüt nicht an, dass es von einem Theatermann geschrieben wurde, und das ist sehr erfreulich, weil es nicht den Erwartungen entspricht. […]

Vicki Baum: „Hotel Berlin“

„Wie sieht es jetzt in Deutschland aus?“ fragte sich Vicki Baum in ihrem kalifornischen Exil bereits 1943, als die Amerikaner in Sizilien landeten. Gestützt auf Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen, aus Augenzeugen-Berichten und Zeitungsmeldungen formte sich beim Schreiben dieses Romans eine imaginierte Welt ihrer deutschen Heimat in Zeiten des totalen Krieges. Kurz zuvor, im Februar […]

Peter Stamm: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“

Das Motiv des Doppelgängers ist in der Literatur recht weit verbreitet. In Jean Pauls Siebenkäs, in den Elixieren des Teufels von E. T. A. Hoffmann oder in Erzählungen von Theodor Storm und in der Judenbuche von Annette Droste-Hülshoff haben wir es mit Doppelgängern zu tun. Wirft man einen Blick auf die englischsprachige Literatur, so fallen […]

Fiona Davis: „Wovon sie träumten“

Die Idee ist spannend: Es geht um ein Gebäude in New York. Das Barbizon. In diesem wohnen im Jahre 2016 ganz normale Leute in Eigentumswohnungen. Und in einer Etage die Langzeitmieterinnen — Damen, die bereits im Haus wohnten, als es ein Hotel für Frauen war, 1952. Die Hauptfiguren sind vor allem Rose in der Neuzeit […]

Nicole Krauss: „Das große Haus“

Kaum war der neue Roman von Nicole Krauss erschienen, überschlug sich das Feuilleton mit Lobpreisungen und Bravo-Rufen. Der allgemeine Jubel übertönte manchmal sogar fast den tosenden Applaus für den in Deutschland nahezu zeitgleich erschienenen neuen Roman „Freiheit“ von Jonathan Franzen. Haben wir es aber bei der filigran und durchschimmernd wirkenden Nicole Krauss wirklich mit einem […]

Joseph Caldwell: „Das Schwein war´s“

Ein Kriminalroman – so steht es vorne. Und wer „Glenkill“ mit Genuss gelesen hat, stürzt sich eben darauf. Mal schauen, was Schweine so drauf haben. Auf dem Buchrücken wird kurz der Plot erzählt, in vier Zeilen. Die treffen es übrigens – mehr gibt es nicht zu sagen. Und darunter eine Bewertung, die animiert. Absurde Begebenheiten […]

Ricarda Junge: „Die komische Frau“

Kurz nachdem Lena und Leander mit ihrem zweijährigen Sohn Adrian in die Altbauwohnung in der Löwestraße 1 im Berliner Friedrichshain gezogen ist, trennen sich Leander und Lena. Schon in der ersten Nacht ereignen sich seltsame Dinge, in der Wohnung scheint es zu spuken, aber Gespenster gibt es ja nicht mehr, und es hat sie nie […]

Paola Calvetti: „Und immer wieder Liebe“

Nach einer Erbschaft erfüllte sich Emma mit 50 ihren Lebenstraum. In ihrem kleinen Buchladen „Lust&Liebe“ an der Mailänder Piazza Sant’ Alessandro beschäftigt sie sich mit den zwei Dingen, die ihr im Leben am wichtigsten sind: mit den Büchern und dem Lesen – und mit der Liebe. Als sie Freunden von ihrem Traum einer Fachbuchhandlung für […]

Helmut Frielinghaus (Hg.): „Das Günter Grass Lesebuch“

Ist es nicht eigentlich ein unmögliches Unterfangen, das Werk eines weltberühmten Schriftstellers und Nobelpreisträgers wie Günter Grass in einem 440-seitigen „Lesebuch“ repräsentieren zu wollen? Was soll in diese „Best of“-Sammlung aufgenommen werden und was soll draußen bleiben? Kann man ernsthaft behaupten, einen Überblick über das Werk eines Künstlers solchen Ranges geben zu können, der seit […]




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